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"Those Quaint moments of Distress", montanaberlin zeigt Galerie ZINGERpresents
aus Amsterdam
Vernissage: Freitag 23. März 19 Uhr, Ausstellungsdauer 24. 3. - 14.4.2007
Heimir Bjorgulfsson (Wandinstallation und Collage)
Mike Cooter (Video)
Samuel Herbert (Malerei)
Graham Hudson (Installation)
Gereon Krebber (Skulptur)
Marijn van Kreij (Zeichnung)
Sebastian Nebe (Malerei)
Markus Vater (Malerei und Photomontage)
Julie Verhoeven (Skulptur)
Es ist wirklich schwer, sprachlich die Kriterien auf den Punkt zu bringen und zu verallgemeinern, die in der Kunst überzeugen, anregen, ja sogar inspirieren. Die Intensität einer künstlerischen Arbeit, ihre Überzeugungskraft und ihr Eigenleben entziehen sich letztlich einem finalen und beschreibenden Zugriff, und wir haben uns mit dieser Unzulänglichkeit täglich abzufinden. Es bleibt ein deutliches Zuschaustellen, eine wahrnehmbare Positionierung eigener oder fremder Haltungen/Arbeiten, um vielleicht zu Kriterien zu finden, mit denen man einen größeren und allgemeinerem Zusammenhang konstruieren kann, wenn man das will. In einem Essay über die Auswirkung von Objekten im Raum, die in uns etwas auslösen, in diesem Fall über Architektur, sagt Baudrillard:
(...) diese Form der Illusion ist beabsichtigt: sie ermöglicht durch die Destabilisierung der Wahrnehmung das Erzeugen eines geistigen Raumes.
Der komplexe und, wie gesagt, im Einzelnen schwer zu beschreibende Akt des Infragestellens von Wahrnehmung in Verbindung mit dem Eröffnen geistigen Raums ist das, was montanaberlin interessiert und wir freuen uns daher, in unserer nächsten Ausstellung eine Galerie vorzustellen, denen wir uns durch diese Gesichtspunkte verbunden fühlen: ZINGERpresents aus Amsterdam.
Die Arbeitsweise der 9 Künstler der Galerie liegt ein gemeinsamer Fokus zugrunde, der durchweg die Beschäftigung mit emotionalen, mentalen und physischen Zuständen (in) unserer Welt umfasst. |
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Markus Vater, >little-soul-sculpture<, c-print,
2006 |
Markus Vater, >Clare-Finbar-soul<, c-print,
2006 |
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| Samuel Herbert, the salon, Öl/LW, 2006
Ein Ausgreifen in politisch-soziale gesellschaftliche Strukturen beinhaltet dabei immer diese Dimension. So bezieht sich auch der Titel der Ausstellung `Those Quaint moments of Distress« in freundlicher Ironie auf die Grenzerfahrung von Schmerz oder Leid, ohne diese zu banalisieren, aber auch nicht ohne ihre Tabustellung in unserer Gesellschaft zu streifen. Die Künstler von ZINGERpresents arbeiteten mit unterschiedlichen Schwerpunkten an den Grenzwerten unserer Gesellschaft, und werden in der Arbeitsweise vereint durch einen wahrnehmbarer Tiefgang.
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| Sebastian Nebe, Wald 3, Öl/LW, 2006 Martin Skauen, girl with knife andowl, 2005 |
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Julie Verhoeven, Veronica, mixed media on screen, 2006
mehr auf www.zingerpresents.net
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